Der Gehörsinn

Schnell, genau und ständig wach - unser Gehörsinn!!

 "Wir hören nicht mit den Ohren, sondern mit dem Gehirn."
  

Unsere Ohren können wir daher sozusagen als "Empfangstationen" des Gehörzentrums im Gehirn betrachten. Ihre Anordnung auf beiden Seiten des Kopfes ermöglicht uns erst das räumliche Hören. Dadurch können wir erkennen aus welcher Richtung die Geräusche kommen.

 

 

 

 

 

 

Unsere Flüsterschalen, zum Übermitteln geheimer Botschaften!
        
Der Hörsinn ist auch der erste Sinn, mit dem der ungeborene Mensch seine Umwelt wahrnimmt. Ab der 20. Schwangerschaftswoche kann das Ohr schon Töne aufnehmen, es erkennt die Stimme der Mutter. Die Fähigkeit, musikalische Grundstrukturen wie Tonhöhe, Rhythmus und Klangfarbe zu erkennen, bringen Babys schon bei der Geburt mit ins Leben.


Warum können wir etwas hören?

Jeder Ton, jedes kleinste Geräusch erzeugt Schallwellen. Die Ohrmuschel fängt den Schall auf, von dort aus gelangt er durch den Gehörgang auf das Trommelfell und schließlich auf die Gehörknöchelchen mit den bildhaften Namen Hammer, Amboss und Steigbügel. Diese drei Winzlinge schaffen es, den Schall um das 20-fache zu verstärken, ehe er in die mit Wasser gefüllte Gehörschnecke eintritt. Hier erzeugt der Schall Wellen, die ihrerseits kleinste Härchen aus bestimmten Membranen reizen. Die Härchen wandeln die Wellen in elektrische Signale um, die in das Gehirn geleitet werden. Erst dann hört man ein Geräusch, eines das genau den Schallwellen entspricht, die man gerade aufgenommen hat.