Der Geschmackssinn

Riechen und Schmecken - Die Sinne der Seele

 

 Der Geschmackssinn, der im Vergleich zu den anderen Sinnen zwar am schwächsten ausgeprägt ist, bereitet den Menschen aber sehr viel Freude.

Denn das, was wir riechen und schmecken, hat unmittelbaren Einfluß auf Zentren des Gehirns, die für Zufriedenheit und Glücksgefühle zuständig sind. Im perfekten Zusammenspiel zwischen Geruchs- und Geschmackssinn läßt sich das volle Aroma erfahren, wobei das Riechen den größten Anteil hat.

 

Wie entsteht überhaupt Geschmack?

 

Im Gaumen und auf der Zunge befinden sich bis zu 9000 Geschmacksknospen, mit denen wir aber nur feststellen können, ob etwas süß, sauer, salzig, bitter oder umami ist. (Umami steht für den Geschmack von Glutamat und wurde als fünfte Geschmacksqualität erst vor einigen Jahren wissenschaftlich bestätigt.) Die ganze Vielfalt von Aromen wird aber erst in der Nase wahrgenommen. Unzählige Sinneszellen auf Zunge, Gaumen und in der Nase wandeln diese Reize in Nervenimpulse um, die ins Gehirn geleitet, um dort gemeinsam verarbeitet und interpretiert zu werden. Erst dadurch können wir Geschmack erkennen.

Wohl kein Gourmet möchte ihn missen - den Geschmackssinn!